Plot
Nach einer brutalen Jagd auf Blofeld, bei der Bond seinen Erzfeind in einer Anlage mit Doppelgängern aufspürt und scheinbar in einem Becken supererhitzten Schlamms tötet, erhält er einen neuen Auftrag: Eine ungewöhnliche Lücke im internationalen Diamantenhandel weist darauf hin, dass grosse Mengen Rohdiamanten aus südafrikanischen Minen verschwinden, ohne im offiziellen System aufzutauchen. Bond soll die Schmuggelroute infiltrieren und herausfinden, wer die Steine bunkert.
Er übernimmt die Identität des Schmugglers Peter Franks und reist nach Amsterdam, wo er die kühle, berechnende Tiffany Case trifft, die als Mittlerin in der Kette fungiert. Als der echte Franks auftaucht, tötet Bond ihn in einem Aufzugskampf und lässt Tiffany glauben, der Tote sei 007 – während er selbst als Franks weiterreist. Gemeinsam schmuggeln sie die Diamanten im Leichnam Franks’ nach Los Angeles, von wo aus die Fracht über diverse Zwischenstationen in die Spielhölle Las Vegas weitergeleitet wird.
Unterwegs taucht immer wieder das sadistische Killerduo Mr. Wint und Mr. Kidd auf, das nacheinander Glieder der Schmugglerkette liquidiert und jede Spur fein säuberlich verwischt. In Vegas taucht Bond in die Welt des exzentrischen Milliardärs Willard Whyte ein, dessen Hotel‑Imperium und Privatlabor augenscheinlich eine Schlüsselrolle spielen. Bond erkennt, dass die Diamanten in den Bau eines Satelliten einfliessen, der in einer abgelegenen Wüstenanlage montiert wird – geschützt von Whytes Sicherheitsapparat.
Bond dringt in den Hochsicherheitsturm des «Whyte House» ein und entdeckt, dass der zurückgezogen lebende Whyte in Wahrheit gefangen gehalten wird: Hinter sämtlichen Anweisungen steckt erneut Blofeld, der sich Whytes Identität und Infrastruktur angeeignet hat. Nachdem Bond den echten Whyte befreit, spürt er Blofeld auf einer Offshore‑Ölplattform vor der kalifornischen Küste auf, die zugleich Kontrollzentrum des Diamanten‑Satelliten ist. Der Satellit demonstriert seine Macht bereits, indem er mit konzentrierter Sonnenenergie Raketenbasen und Atomtests rund um den Globus vernichtet.
Mit Hilfe von Felix Leiter und der CIA lässt Bond die Plattform durch Hubschrauber stürmen, pflanzt Sprengladungen und sabotiert die Steuerung. Im Chaos versucht Blofeld, in einem Mini‑U‑Boot zu entkommen, doch Bond hängt das Gefährt an einen Kran und lässt es in die Flammen und Fluten stürzen – Blofelds Überleben bleibt wie immer zweifelhaft. Nachdem die Ölplattform in einer gewaltigen Explosion untergeht, geniessen Bond und Tiffany scheinbar ruhige Tage auf einem Kreuzfahrtschiff, bis Wint und Kidd als blinde Passagiere auftauchen und einen letzten Mordanschlag versuchen. Bond durchschaut die Falle, setzt Kidd in Brand, sprengt Wint mitsamt einer Bombe über Bord und segelt mit Tiffany in die Nacht.
Produktion
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«Diamonds Are Forever» ist der siebte offizielle Bond‑Film und markiert Sean Connerys Rückkehr in die Rolle, nachdem George Lazenby nach nur einem Film ausgestiegen war.
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Die Dreharbeiten dauerten von April bis August 1971 und fanden u. a. in Las Vegas, Kalifornien, Amsterdam, Frankreich und in den Pinewood Studios statt; der Ölbohrturm für das Finale wurde vor Oceanside, Kalifornien, aufgebaut.
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Connery erhielt für seine Rückkehr ein Rekordhonorar von rund 1,25 Millionen Dollar sowie die Finanzierung eines eigenen Filmprojekts, was das Budget einschränkte und vor allem bei den Effekten zu Sparmassnahmen führte.
Fun Facts
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Der «Schlammpool», in dem zu Beginn ein Blofeld getötet wird, bestand in Wahrheit aus gefärbtem Instant‑Kartoffelpüree, das unter den Studiolampen schnell zu stinken begann.
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Bei der berühmten Parkhaus‑Verfolgungsjagd kippt Bonds Mustang in einer Einstellung auf die linke, in der folgenden auf die rechte Seite – ein Continuity‑Fehler, der durch eine nachträgliche Innenaufnahme kaschiert wurde.
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Jill St. John war ursprünglich für die kleinere Rolle der Plenty O’Toole vorgesehen; nach eindrucksvollen Screen‑Tests machte Guy Hamilton sie zur ersten grossen amerikanischen Bond‑Partnerin als Tiffany Case.
Pannen & Patzer
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Das legendäre Zwei‑Räder‑Gassen‑Wunder
In der Verfolgungsjagd in Las Vegas fährt Bond den Mustang auf der rechten Fahrzeugseite hochkant in eine enge Gasse. Als der Wagen am anderen Ende wieder herauskommt, fährt er plötzlich auf den linken Rädern weiter – ohne plausible Zwischenbewegung. -
Der hüpfende Mondbuggy-Reifen
In der Mondbuggy‑Verfolgungsjagd stürzt ein Verfolger‑Ford den Hang hinunter, woraufhin ein Rad ins Bild rollt, das eindeutig vom Mondbuggy stammt und nicht zu dem verunfallten Auto passt. Im nächsten Schnitt fährt Bond aber weiterhin in einem Mondbuggy mit komplett allen Rädern. -
Bond: nass – trocken – nass
Nach dem Kampf mit den Akrobatinnen Bambi und Thumper ist Bond klatschnass, als er aus dem Pool steigt. Wenige Einstellungen später, beim Gang die Treppe hinunter, ist sein Anzug plötzlich trocken, um im nächsten Innenraumschnitt wieder deutlich nass zu sein.
Cast
James Bond 007
Bond-Girls
Verbündete
Widersacher
Regie
Komponist
MacherInnen