Putter Smith (geb. 1941) ist primär ein US-amerikanischer Jazzbassist, Musikpädagoge und Komponist, der nur gelegentlich als Schauspieler in Erscheinung trat – sein filmischer Durchbruch war ausgerechnet die Rolle des Killers Mr. Kidd in «Diamonds Are Forever». In Bell, Kalifornien geboren, begann er bereits als Kind Bass zu spielen, debütierte mit 13 auf der Bühne und etablierte sich in den 1960er-Jahren als gefragter Musiker, der unter anderem mit Thelonious Monk auftrat und als Studio-Bassist für Künstler wie The Beach Boys oder The Righteous Brothers arbeitete.
Regisseur Guy Hamilton beziehungsweise Produzent Harry Saltzman entdeckten ihn bei einem Monk-Konzert und besetzten ihn, obwohl er kein ausgebildeter Schauspieler war, als schweigsameren, kühlen Gegenpart zu Bruce Glovers exzentrischem Mr. Wint. Smith spielt Mr. Kidd mit stoischer Ruhe, fast lakonischer Höflichkeit und minimalistischem Ausdruck, was die bizarre, bedrohliche Atmosphäre des Killer-Duos entscheidend mitprägt. Nach Bond kehrte er vor allem zur Musik zurück, unterrichtete an renommierten Instituten und blieb im Jazzkontext deutlich präsenter als im Film, auch wenn seine kurze Ausflucht ins Kino-Fach ihn bis heute für Bond-Fans unverwechselbar macht.