Lana Wood (*1946 in Santa Monica als Svetlana Nikolaevna Gurdin/Zakharenko) ist eine US‑amerikanische Schauspielerin und Produzentin russischer Herkunft. Als Kind spielte sie bereits an der Seite ihrer älteren Schwester Natalie Wood in John Fords Der schwarze Falke, setzte ihre Karriere in den 1960er-Jahren mit Serien wie The Long, Hot Summer und Peyton Place fort und wirkte später in zahlreichen Kino- und TV‑Produktionen wie Scream Free!, The Over-the-Hill Gang Rides Again, Satan’s Mistress, Capitol, Fantasy Island oder jüngst Best Years Gone mit. Parallel arbeitete sie zeitweise als Produzentin und Autorin; in ihren Memoiren Little Sister thematisiert sie unter anderem ihre Beziehung zu Natalie Wood und Vorwürfe gegen Kirk Douglas.
Ihr bekanntester Auftritt im Bond‑Kosmos ist die Rolle der Plenty O’Toole in James Bond 007 – Diamantenfieber (1971). Plenty ist eine ambitionierte, opportunistische Spielerin in Las Vegas, die sich an Bond hängt, nachdem dieser im Casino eine grosse Summe gewinnt, und dabei in die Schusslinie von Blofelds Handlangern gerät. In einer der ikonischen Szenen wird sie – nur mit hohen Schuhen und transparentem Slip bekleidet – von Gangstern aus dem Fenster in den Swimmingpool geworfen, nachdem Bond sie als «Plenty O’Toole» kennengelernt und den berühmten «Named after your father perhaps?»-Wortwechsel geliefert hat. Trotz nur weniger Minuten Screentime zählt Plenty bis heute zu den markanten, stark sexualisierten Nebenfiguren der Connery‑Spätphase und prägte Lana Woods öffentliches Image nachhaltig.