Akiko Wakabayashi (*1941 in Tokio) ist eine japanische Schauspielerin, die in Japan vor allem durch zahlreiche Toho‑Produktionen – darunter King Kong vs. Godzilla, Dogora und Ghidorah, the Three-Headed Monster – bekannt wurde. Sie begann Ende der 1950er-Jahre bei Toho, spielte in über 60 Filmen und TV‑Produktionen und trat auch in westlichen Projekten wie Woody Allens neu synchronisiertem What’s Up, Tiger Lily? auf.
International ist Wakabayashi vor allem als Aki im Bond‑Film James Bond 007 – Man lebt nur zweimal (1967) bekannt. Aki ist eine Agentin des japanischen Geheimdienstes unter Tiger Tanaka, die Bond mit ihrem Toyota‑Sportwagen rettet, ihn durch Tokio begleitet und als Fahrerin, Funkerin und Einsatzpartnerin fungiert. Wakabayashi brachte ihren eigenen Spitznamen «Aki» in die Rolle ein und setzte einen Rollentausch mit Mie Hama durch, die ursprünglich Aki spielen sollte; damit stärkte sie eine Figur, die als kompetente, loyale Verbündete und weniger als blosses Dekoelement angelegt ist. Nach dem Bond‑Film drehte sie nur noch wenige Werke wie Diamonds of the Andes und zog sich kurz darauf vollständig aus dem Filmgeschäft zurück.