Teri Hatcher, 1964 im kalifornischen Palo Alto geboren, ist eine US-amerikanische Schauspielerin, die ihre Karriere zunächst als Cheerleaderin der San Francisco 49ers und mit einem Engagement beim «Love Boat» begann. Es folgten wiederkehrende Auftritte als Penny Parker in MacGyver sowie zahlreiche Gastrollen in Serien wie Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert, L.A. Law oder Seinfeld, bevor sie Mitte der 1990er-Jahre als Lois Lane in Superman – Die Abenteuer von Lois & Clark international bekannt wurde. Ihren grössten Serienerfolg feierte sie ab 2004 mit Desperate Housewives, für die sie als Susan Mayer einen Golden Globe und mehrere weitere Auszeichnungen erhielt.
Im James-Bond-Universum trat Teri Hatcher 1997 in Der Morgen stirbt nie als Paris Carver auf, die frühere Geliebte von Bond und nun Ehefrau des Medienmoguls Elliot Carver. Paris ist eine Figur, die zwischen Zynismus, verletzter Eitelkeit und einer noch nicht ganz überwundenen Vergangenheit mit Bond oszilliert; ihr Wiedersehen mit 007 gehört emotional zu den dunkleren Momenten der Brosnan-Ära. Hatcher selbst äusserte später, die Rolle als eher «künstlich» empfunden zu haben, doch im Film verleiht sie Paris eine Mischung aus Glamour und Müdigkeit, die den Preis eines Lebens im Schatten der Macht spürbar macht. Damit fungiert Paris Carver als tragischer Katalysator der Handlung: Ihre Entscheidung, Bond Informationen zuzuspielen, führt zu ihrem Tod und zeigt, wie tödlich die Verstrickung von persönlicher Geschichte und globalen Intrigen im Bond-Kosmos sein kann.