Alec McCowen war ein britischer Bühnen‑ und Filmschauspieler, der insbesondere für seine Shakespeare‑Arbeiten und seine präzise, oft trocken humorvolle Spielweise geschätzt wurde. Er gehörte über Jahrzehnte zum Kernbestand des britischen Theaters, arbeitete mit grossen Regisseuren zusammen und war auch im Kino in charakterstarken Nebenrollen präsent. Seine Figuren hatten häufig etwas Intellektuelles, leicht Weltmüdes, das er mit pointierter Ironie verband.
Im inoffiziellen Bond‑Film «Never Say Never Again» (1983) spielt McCowen den Q‑Branch‑Chef Algernon, von Bond schlicht «Algy» genannt. Seine Version der Figur unterscheidet sich stark von Desmond Llewelyns Q: Algy ist ein sarkastischer, leicht chaotischer Tüftler, der über knappe Budgets klagt und sich offen darüber freut, von Bonds Mission möglichst viele Berichte über «Sex und Gewalt» zu hören. Der Film zeigt seine Werkstatt bewusst heruntergekommen und improvisiert, als Gegenbild zu den klinisch‑futuristischen Eon‑Labors. McCowens Spiel verleiht dieser Q‑Variante einen anarchischen Charme, der gut zum freieren, parodistischen Ton des Films passt.