Die Walther PPK/S ist Bonds Comeback-Waffe im digitalen Zeitalter – klassischer Look, moderne Technik. Technisch kombiniert sie das längere Griffstück der Walther PP mit dem kompakten Schlitten der PPK und ist in der Regel im Kaliber .380 ACP (9 mm kurz) ausgelegt. Entwickelt wurde sie ursprünglich als Exportmodell, doch in der Bond-Welt wird sie zu einem Hightech-Instrument, das perfekt zum älter gewordenen, verletzlicheren, aber immer noch brandgefährlichen 007 passt.
In «Skyfall» erhält Bond von Q eine speziell modifizierte Walther PPK/S mit Handflächenscanner im Griffstück, die nur auf Bonds biometrische Daten reagiert – ein eleganter Kommentar auf die Frage, ob ein Relikt des Kalten Krieges im Cyberzeitalter überleben kann. Die Szene im Casino von Macau, in der der Angreifer die Waffe nicht abfeuern kann, markiert den Moment, in dem Tradition und digitale Sicherheit ineinandergreifen. In «Spectre» und «No Time to Die» bleibt Bond der kompakten Walther treu, die im ikonischen Schulterholster getragen wird und so zum visuellen Kurzcode für «echten» Bond geworden ist.
- Skyfall (2012): biometrisch codierte PPK/S von Q
- Spectre (2015): moderne PPK/PPK/S als Standard-Sekundärwaffe
- No Time to Die (2021): aktuelles PPK‑Modell mit verlängertem Beavertail, funktional PPK/S‑Nachfolger